Fachdidaktik Kunst
schreiben
Seminar Prof. Dr. Christina Griebel
Mittwoch 9:00–11:00 Uhr
Seminarraum 305 Villa Schönleber
Beginn: 15. April 2026
Studierende ab dem 4. Semester im Studiengang Bachelor of Fine Arts Künstlerisches Lehramt: Modul BA 9, Projektseminar Kunstdidaktik Bachelor (4 ECTS)
Studierende im Studiengang Master of Education Künstlerisches Lehramt: Modul MA 4, Projektseminar Kunstdidaktik Master (6 bzw. 3 ECTS. Eine Mastervorzugsleistung ist nur in der Variante mit 3 ECTS möglich.)
Studierende im Studiengang Diplom Freie Kunst
Künstler*innen schreiben; manche heimlich, manche offensiv. Pädagog*innen entdecken die zentrierende Wirkung des Schreibens für sich selbst und für andere. Stilistische Fragen sind hierbei kein Beiwerk; sie stellen sich in genau jenem Moment, in dem sich ein Text als ästhetisches Objekt – als Gegenstand, auf den das Interesse, das Denken, das Handeln gerichtet ist – zu erkennen gibt. Solche Texte schaffen Räume, die innen größer als außen sind. Um zu entstehen, brauchen sie einen ruhigen Ort (Villa Schönleber, 305), eine verlässliche Zeit (Mittwoch Vormittag) sowie die Aufmerksamkeit und Rückmeldung anderer. Das Setting steht bereit, alle Schreibenden, die gelesen und gehört werden möchten, sind willkommen.
Anmeldung bitte bis 13. 4. 2026 per Mail an Christina Griebel
6/3 ECTS, benotet (MA)
4 ECTS, benotet (BA)
Keramik: Praxis und Vermittlung
Seminar Prof. Dr. Christina Griebel & Susanne Eckert-Trautnitz
Freitag 10:00–12:00 Uhr
Steinwerkstatt, Bildhauergarten
Beginn: 17. April 2026
Studierende ab dem 4. Semester im Studiengang Bachelor of Fine Arts Künstlerisches Lehramt: Modul BA 9, Projektseminar Kunstdidaktik Bachelor (4 ECTS)
Studierende im Studiengang Master of Education Künstlerisches Lehramt: Modul MA 4, Projektseminar Kunstdidaktik Master (6 bzw. 3 ECTS. Eine Mastervorzugsleistung ist nur in der Variante mit 3 ECTS möglich)
Studierende im Studiengang Diplom Freie Kunst
Teilnahmevoraussetzung: verbindliche zeitliche Disposition zur Teilnahme an allen Terminen
Ton ist ein Material, das gleichermaßen formt und geformt wird: Wer sich auf einen keramischen Werkprozess einlässt, verhält sich aktiv und reaktiv zugleich. Daraus lässt sich nicht nur ein materielles Resultat, sondern auch bildendes Potential ableiten. Im Rahmen des Seminars werden – mit Zeit und der Ruhe, die das Material verlangt – Projekte im Bereich der Aufbaukeramik geplant und umgesetzt. Zu den Inhalten gehören Materialkunde, Methoden der Materialaufbereitung, der Formung und ggf. Stabilisierung sowie der Oberflächengestaltung vor und nach dem ersten und zweiten Brand. Individuelle und kollektive keramische Experimente sind willkommen. Didaktische Reflexionen runden das Programm ab.
Anmeldung bitte bis 14 4.2026 per Mail an Christina Griebel. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.
6/3 ECTS, benotet (MA)
4 ECTS, benotet (BA)
Artistic research meets mediation II - Fortsetzung des Seminars aus dem WiSe
Seminar Prof. Marcel van Eeden/Prof. Dr. Christina Griebel/Israel Schmid M.A.
Fortsetzung des Seminars aus dem WiSe
Mittwoch 11:00 -13:00 Uhr
Seminarraum 305 Villa Schönleber
Beginn: 15. April 2026
Studierende ab dem 7. Semester im Studiengang Bachelor of Fine Arts Künstlerisches Lehramt: Modul BA 9, Projektseminar Kunstdidaktik Bachelor (4 ECTS)
Studierende im Studiengang Master of Education Künstlerisches Lehramt: Modul MA 4, Projektseminar Kunstdidaktik Master (6 bzw. 3 ECTS, eine Mastervorzugsleistung ist nur in der Variante mit 3 ECTS möglich)
Studierende im Studiengang Master of Education Künstlerisches Lehramt/IMG: Modul MA IMG 3 (7 ECTS, nicht als Mastervorzugsleistung möglich)
Studierende im Studiengang Diplom Freie Kunst
Während des Deutsch-Französischen Krieges starb der französische Soldat Abdelkader Ben Ladsche in einem Lazarett, das in den Gebäuden des Schlossgartens Schwetzingen untergebracht war. Sein Körper wurde zerlegt und einer anthropologischen Sammlung in Freiburg geschenkt, die Schädel aus aller Welt umfasst. Der Eugeniker Alexander Ecker vermaß diese Schädel und arbeitete im Geiste seiner Zeit an einer Rassenlehre. Abdelkader Ben Ladsche stammte aus der Region Oran in Algerien. Sein Schädel und weitere Knochen wurden bis heute weder beerdigt noch zurückgegeben. – Marcel van Eeden hat aus dieser Geschichte ein Werk geschaffen, das vom 27.6.-18.10. 2026
im Haus der Graphischen Sammlung Freiburg ausgestellt wird: 50 Fotos, 20 Texte. Die Fotos sind im Gummidruck hergestellt, einer Technik aus dem Jahr 1850. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, die die Vergangenheit rekonstruiert und zugänglich macht.
Im Rahmen dieses Seminars wurde an einem Vermittlungskonzept und -programm für die Ausstellung gearbeitet, das im Sommersemester umgesetzt wird. So wurden und werden an einem virulenten Thema der Gegenwart zeitgemäße Methoden Künstlerischer Kunstvermittlung erlernt und erprobt: Hintergründe recherchieren, die Arbeit selbst sprechen lassen und aus beidem ein Angebot aus angemessenen medialen und realpräsenten Berührungspunkten für Besucher*innen entwickeln. Wer an diesem Projekt noch mitarbeiten möchte, meldet sich bitte per Mail bei Christina Griebel
6/3 ECTS, benotet (MA)
7 ECTS, benotet (MA IMG)
4 ECTS, benotet (BA)
Lerne das Einfachste! – Einführung in die Kunstdidaktik
Seminar Lennart Krauß MA
Seminarraum Villa Schönleber, R305
Donnerstags 9:00 - 12:00 Uhr
Termine: 23.4., 7.5., 21.5., 11.6., 25.6.
Studierende im Studiengang Bachelor of Fine Arts Künstlerisches Lehramt: Modul BA 9, Einführung Kunstdidaktik
Das Einführungsseminar will vorbehaltlos Fragen an das Verhältnis von Kunst und Didaktik stellen, sich dabei vom Komplexen nicht ablenken lassen und verschiedene Schlüsselbegriffe finden, um ihre Passung zu erproben. In Auseinandersetzungen mit dem Bild der Welt in der Bilderwelt wollen wir einen Prozess des Fragens in Gang setzen. Dazu werden wichtige Entwicklungslinien der kunstbezogenen Fachdidaktik anhand von Grundbegriffen besprochen, die im Seminarverlauf zu finden sind. Neben einem geschichtlichen Überblick über die westeuropäische Kunstdidaktik sollen auch transdiziplinäre und internationale Dimensionen des Fachdiskurses beleuchtet werden. Ziel dieser Suche und Darstellungen ist es, sich sprachlich in den Feldern aktueller Theorie und Praxis zu positionieren. Die Probe eigener Begrifflichkeiten im Feld der Kunstdidaktik führt dabei zu verschiedensten, wahrnehmenden, spielerischen, experimentellen und transformativen Auseinandersetzungen in Form formulierter Gedanken und praktischer Handlungseinladungen.
4 ECTS
Kunstunterricht for Future
Blockseminar Lennart Krauß MA
Seminarraum Villa Schönleber, R305
7.4. (13-18 Uhr), 8.4. (9-17 Uhr), 9.4. (9-17 Uhr)
Studierende im Studiengang Diplom Freie Kunst
Studierende im Studiengang Bachelor of Fine Arts Künstlerisches Lehramt: Modul BA 9, Projektseminar Kunstdidaktik (4 ECTS)
Studierende im Studiengang Bachelor of Fine Arts Intermediales Gestalten: Modul BA 5, Seminar Kunstdidaktik IMG I: Raum (3 ECTS)
Ökologie, Umweltschutz, Klimawandel, Ecological Turn, Ecocare, Nachhaltigkeit, Re- und Upcycling: Der Mensch wird in seinem Verhältnis zur Umwelt mehr und mehr infrage gestellt. Im Seminar wollen wir fragen, wie dieses Verhältnis in der Zukunft und für die Zukunft aussehen könnte. Wie kann es gestaltet werden und welchen Stellenwert nimmt Kunstunterricht dabei ein? Was können wir dafür aus den Bezügen zwischen Kunst- und Umweltpädagogik lernen?
Das dreitägige Blockseminar thematisiert die Beziehung zwischen Kunst und Umwelt aus kunstdidaktischer Perspektive. Dabei werden aktuelle Debatten, Entwicklungen und Ansätze klimareflexiver ästhetischer Bildung vorgestellt und historische Bezüge zur bewegten Geschichte der Umweltpädagogik hergestellt, die bis in die Museen der Gegenwart reicht.
Anmeldungen bis zum 3.4.26 per Mail an Lennart Krauß
Ressource Heterogenität
Seminar Dr. Holger Erbach
Dienstag 15:30 - 17:00 Uhr
Villa Schönleber, R 305
Beginn: 14. April 2026
Studierende des Verbreiterungsfachs "Intermediales Gestalten" im 2. Jahr, auch für alle interessierten Lehramtsstudierenden als fachdidaktische Vertiefung. Geöffnet für Studierende, die ein Seminar zur Inklusion mit begleitendem, selbstorganisiertem Projekt belegen möchten.
Begreifen wir künstlerisches Handeln in seiner ganzen Vielfalt als elementare menschliche Lebensäußerung und Methode des Weltverstehens, muss schulische Bildung Zugänge ermöglichen. Sollen sich Prozesse mit künstlerischer Relevanz in der Schule ereignen können? Wenn ja, ergeben sich in der Konsequenz Unterrichtsformate, die wir leider immer noch zu selten im schulischen Alltag finden. Wenn zudem Kunst angewiesen ist auf individuelle, subjektive Erlebens- und Erkenntnisprozesse sowohl in der Produktion wie in der Rezeption, hat nicht auch der Kunstunterricht sich um jegliche Standardisierung vermeidende Zugänge zu bemühen?
Künstlerische Arbeit ist bestimmt durch Prozesse des Selbst in einem Feld der Freiheit. Dieses Feld ist räumlich und zeitlich aufgespannt. Wie lassen sich statt operationalisierter und bewertungsaffiner Verunterrichtungen mit Kunstetikett für alle Beteiligten selbstorganisierte Lernprozesse ermöglichen? Dabei betrachten wir die unterschiedlichen Subjekte – in ihrer Heterogenität aus schulischer Perspektive leider oft als Last empfunden – als unsere Ressource. Didaktik wird zu einer auch und gerade in der konkreten Situation zu entwickelnden Kunst, die in der künstlerischen Praxis und eigenen Erfahrung der Lehrenden ihren Anfang nimmt. Einblicke in die Unterrichtspraxis an einer Werkrealschule stoßen das gemeinsame Nachdenken an.
Anmeldung bei Dr. Holger Erbach
ECTS: 3 (benotet)
feel(ing) faces
Seminar Prof. Dr. Christina Griebel/Susanne Eckert-Trautnitz
Kunstakademie und Schule am Weinweg – Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Sehen, Weinweg 1, 76131 Karlsruhe
Theorie: Dienstag, 14.4., 5.5., 12.5., 2.6. 2026, jeweils 16:00-18:00 Uhr, Raum 308, Verwaltungsgebäude.
Praxis an der Schule: 9.6., 16.6., 23.6., 30.6., 7.7. 2026 jeweils 9:15-12:15 Uh
Teilnahmevoraussetzung: Vorkenntnisse im Bereich Keramik sowie die zeitliche Disposition zur zuverlässigen Teilnahme an allen Terminen. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.
Studierende ab dem 4. Semester im Studiengang Bachelor of Fine Arts Künstlerisches Lehramt: Modul BA 9, Projektseminar Kunstdidaktik Bachelor (4 ECTS); Studierende im Studiengang Master of Education Künstlerisches Lehramt: Modul MA 4, Projektseminar Kunstdidaktik Master (6 bzw. 3 ECTS, eine Mastervorzugsleistung ist nur in der Variante mit 3 ECTS möglich) sowie Modul MA 06 Inklusion (7 ECTS, nicht als Mastervorzugsleistung möglich); Studierende im Studiengang Master of Education Künstlerisches Lehramt/IMG: Modul MA IMG 3 (7 ECTS, nicht als Mastervorzugsleistung möglich); Studierende im Studiengang Diplom Freie Kunst
Viele Gesichter, eine Schule: In diesem Seminar arbeiten Blinde und Sehende zusammen an einem Mosaik der Identitäten. Unter der praktischen Anleitung von Susanne Eckert-Trautnitz wird eine keramische Wandarbeit entwickelt und realisiert, die dauerhaft in der Schule am Weinweg (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Sehen in Karlsruhe) ausgestellt wird. Jeweils eine* Schüler*in mit Sehbehinderung und ein*e Studierende arbeiten zusammen in einem Team. Das Seminar wird theoretisch gerahmt und begleitet von Christina Griebel mit Grundlagen und gemeinsamen Textlektüren zur Blindenpädagogik sowie einer Kunstpädagogik jenseits des kulturell dominanten Sehsinns.
Anmeldung bitte bis 14. 4. 2026 per Mail an Christina Griebel