Menu Homepage Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe

Fachdidaktik

  • Vorlesungen und Seminare

    Time
    Wednesday 14:00 – 18:00, Beginning: 2021/10/20--14-tägig

    SeminarProf. Dr.ChristinaGriebel

    Experimentelle Keramik

    Seminar Kunstdidaktik – Vertiefung mit Projektschwerpunkt

    Ton ist ein Material, das fordert, liebt und gibt. Orte, an denen „getöpfert“ wird, schießen wie Pilze aus dem Boden. Die Sehnsucht nach der eigenen Hand und der Spur, die sie hinterlassen kann sowie nach Erdung im Wortsinn lässt die Grenzen zwischen Kunst und Handwerk zunehmend weicher werden: Ist ein Topf nichts weiter als ein Topf? Zu den Inhalten des Seminars gehören Materialkunde, Methoden der Materialaufbereitung, der Formung und der Oberflächengestaltung vor und nach dem Brand sowie Methoden individueller und kollektiver keramischer Experimente. Lehrversuche der Teilnehmer*innen runden das Programm ab.

    Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. MA- Studierende haben Vorrang. Anmeldung bitte bis 14. 10. 2021 an christina.griebel@kunstdakademie-karlsruhe.de

    Zielgruppe:
    Studiengang Master of Education Künstlerisches Lehramt: Modul MA 03, Kunstdidaktik – Vertiefung, Seminar mit Projektschwerpunkt

    Geöffnet für Studierende ab dem 4. Semester im Studiengang Bachelor of Fine Arts Künstlerisches Lehramt: Modul BA 9, Kunstdidaktik: Grundlagen, Seminarbezogenes Projekt

    3 ECTS, benotet (MA)
    2 ECTS, benotet (BA)

    ________________________

    Time
    Friday 14:00 – 15:30, Beginning: 2021/10/15
    Location
    Seminarraum Bildungswissenschaften

    SeminarDr.ThomasSchlereth

    Für die Kunst den Kopf hinhalten

    Auch wenn es in der Hauptsache doch zumeist um die Arbeiten gehen soll – ob man will oder nicht, wird das daneben Stehen und darüber Sprechen zu einer Performance, in der man für die Kunst den Kopf hinhält. Mag die Entscheidung für das Bildliche auch noch so sehr getroffen worden sein, um das Verbalsprachliche in seiner unerbittlichen Dominanz einmal nicht zu bedienen. Kaum eine Arbeit, die ohne den Auftritt der dazugehörigen Person und deren Sprechen bleibt. Und so treten die nachträglichen Worte einmal mehr dazu an, ihren vorrangigen Anspruch zu erheben.

    Um dieses Problem hebt das Seminar an zu kreisen. Dabei wird es verschiedene künstlerische Positionen zu Rate ziehen – gerade auch stille, introvertierte, schüchterne – und wohl auch die Lektüre von Erving Goffmans Wir alle spielen Theater angehen.

    Modul MA IMG 3 Intermediales Gestalten – Kunstdidaktik: Vertiefung, Lehrveranstaltung: Performance und Didaktik.
    Die Veranstaltung steht allen Studierenden offen.

    Anmeldung bitte per Mail an thomas.schlereth@kunstakademie-karlsruhe.de.

    3 ECTS

    ____________________

    Time
    Tuesday 14:00 – 17:00, Beginning: 2021/10/262-wöchig
    Location
    Verwaltungsgebäude, Reinhold-Frank-Str.67, Seminarraum 2. OG

    SeminarLennartKrauß MA

    Raum als Gegenstand ganzheitlicher Lernprozesse

    Was kennzeichnet das Räumliche an Orten der Kunst und wie, von wem und wodurch sind sie gestaltbar? Welche räumlichen Bedingungen gehen künstlerischen Lehr*Lernprozessen voraus, welche Interaktionsmöglichkeiten bieten sich? Worin bestehen ihre Enden, Anfänge, Durchlässe und Sichtbarkeiten?

    Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum des anwendungsorientierten Seminars, das eigene Raumerkundungen der Teilnehmer*innen mit Aspekten gegenwärtiger theoretischer Diskurse zu Fragen von Körperlichkeit und Materialität aufeinander bezieht und weiter denken möchte.

    Anmeldungen bis zum 16.10.2022 per Mail an lennart.krauss@kunstakademie-karlsruhe.de

    Zielgruppe:

    Studiengang Bachelor of Fine Arts Bildende Kunst/ Intermediales Gestalten: Modul BA 5, Intermediales Gestalten – Kunstdidaktik: Grundlagen

    Studiengang Bachelor of Fine Arts Künstlerisches Lehramt:Modul BA 9, Kunstdidaktik: Grundlagen

    ____________________

    Time
    Tuesday 14:00 – 15:30, Beginning: 2021/10/19
    Location
    Seminarraum Vordergebäude, Reinhold-Frank-Str. 81, EG

    Seminar Dr. Holger Erbach

    Selbstorganisiertes Lernen in heterogenen Lerngruppen

    Begreifen wir künstlerisches Handeln in seiner ganzen Vielfalt als elementare menschliche Lebensäußerung und Methode des Weltverstehens, muss schulische Bildung Zugänge ermöglichen. Sollen sich Prozesse mit künstlerischer Relevanz in der Schule ereignen können? Wenn ja, ergeben sich in der Konsequenz Unterrichtsformate, die wir leider immer noch zu selten im schulischen Alltag finden. Wenn zudem Kunst angewiesen ist auf individuelle, subjektive Erlebens- und Erkenntnisprozesse sowohl in der Produktion wie in der Rezeption, hat nicht auch der Kunstunterricht sich um jegliche Standardisierung vermeidende Zugänge zu bemühen?

    Künstlerische Arbeit ist bestimmt durch Prozesse des Selbst in einem Feld der Freiheit. Dieses Feld ist räumlich und zeitlich aufgespannt. Wie lassen sich statt operationalisierter und bewertungsaffiner Verunterrichtungen mit Kunstetikett für alle Beteiligten selbstorganisierte Lernprozesse ermöglichen? Dabei betrachten wir die unterschiedlichen Subjekte – in ihrer Heterogenität aus schulischer Perspektive leider oft als Last empfunden – als unsere Ressource. Didaktik wird zu einer auch und gerade in der konkreten Situation zu entwickelnden Kunst, die in der künstlerischen Praxis und eigenen Erfahrung der Lehrenden ihren Anfang nimmt. Einblicke in die Unterrichtspraxis an einer Werkrealschule stoßen das gemeinsame Nachdenken an.

    Modul Kunstdidaktik – Grundlagen,Theorie und Praxis künstlerischer Bildung

    Zielgruppe:

    Studierende des Verbreiterungsfachs "Intermediales Gestalten" im 2. Jahr, auch für alle interessierten Lehramtsstudierenden als fachdidaktische Vertiefung

    Termine: Dienstags, 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr

    Anmeldung per Mail an: h.erbach@pesta-ka.de

    ECTS: 3 (benotet)

    Time
    Tuesday 15:00 – 17:00, Beginning: 2021/10/19
    Location
    Seminarraum Bildungswissenschaften

    SeminarProf.ChristinaGriebel

    Schreiben

    Schreiben. Punkt. Oder ohne Punkt und Komma? Infinitiv oder versteckter Imperativ? „Warum schreiben Sie?“ – „Weil ich muss….“ – Und wer sagt das? Eine innere Stimme? Oder eine*r, der bestimmen will? Viele Künstler*innen schreiben, manche heimlich, manche offensiv. Es wird ernst, sobald es ein Gegenüber gibt, eine Leserin, einen Hörer. In diesem Seminar wird geschrieben, gelesen und zugehört. Methoden werden erprobt, die dem eigenen Text, dem eigenen Schreibfluss helfen oder ihn überhaupt erst in Gang bringen. Und auch den der anderen: Wie initiiere und leite ich eine Situation geselligen Schreibens in einer Schule, einer freien Gruppe? Wo beginnt die Instrumentalisierung, wo ist Vorsicht geboten? Und wann setze ich einen Punkt? Stilistische Fragen sind kein Beiwerk; sie stellen sich in genau jenem Moment, in dem sich ein Text als ästhetisches Objekt – ein Gegenstand, auf den das Interesse, das Denken, das Handeln gerichtet ist – zu erkennen gibt.

    Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. MA-Studierende haben Vorrang. Anmeldung bitte bis 14. 10. 2021 an christina.griebel@kunstdakademie-karlsruhe.de

    Zielgruppe:
    Studiengang Master of Education Künstlerisches Lehramt: Modul MA 03, Kunstdidaktik: Vertiefung, Seminar mit Theoriescherpunkt
    Geöffnet für Studierende ab dem 4. Semester im Studiengang Bachelor of Fine Arts Künstlerisches Lehramt: Modul BA 9, Kunstdidaktik: Grundlagen, Seminar zur Theorie und Praxis künstlerischer Bildung

    3 ECTS, benotet (MA)
    2 ECTS, benotet (BA

    _______________________

    Time
    Tuesday 14:00 – 15:30
    Location
    Seminarraum Vordergebäude, Reinhold-Frank-Str. 81, EG

    Seminar Dr. Holger Erbach

    Selbstorganisiertes Lernen in heterogenen Lerngruppen WS 2021/22

    Kunstdidaktik – Grundlagen, Theorie und Praxis künstlerischer Bildung

    Begreifen wir künstlerisches Handeln in seiner ganzen Vielfalt als elementare menschliche Lebensäußerung und Methode des Weltverstehens, muss schulische Bildung Zugänge ermöglichen. Sollen sich Prozesse mit künstlerischer Relevanz in der Schule ereignen können? Wenn ja, ergeben sich in der Konsequenz Unterrichtsformate, die wir leider immer noch zu selten im schulischen Alltag finden. Wenn zudem Kunst angewiesen ist auf individuelle, subjektive Erlebens- und Erkenntnisprozesse sowohl in der Produktion wie in der Rezeption, hat nicht auch der Kunstunterricht sich um jegliche Standardisierung vermeidende Zugänge zu bemühen?

    Künstlerische Arbeit ist bestimmt durch Prozesse des Selbst in einem Feld der Freiheit. Dieses Feld ist räumlich und zeitlich aufgespannt. Wie lassen sich statt operationalisierter und bewertungsaffiner Verunterrichtungen mit Kunstetikett für alle Beteiligten selbstorganisierte Lernprozesse ermöglichen? Dabei betrachten wir die unterschiedlichen Subjekte – in ihrer Heterogenität aus schulischer Perspektive leider oft als Last empfunden – als unsere Ressource. Didaktik wird zu einer auch und gerade in der konkreten Situation zu entwickelnden Kunst, die in der künstlerischen Praxis und eigenen Erfahrung der Lehrenden ihren Anfang nimmt. Einblicke in die Unterrichtspraxis an einer Werkrealschule stoßen das gemeinsame Nachdenken an.

    Zielgruppe:

    Studierende des Verbreiterungsfachs "Intermediales Gestalten" im 2. Jahr, auch für alle interessierten Lehramtsstudierenden als fachdidaktische Vertiefung

    Mail an: h.erbach@pesta-ka.de

    Termine: Dienstags, 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr

    ECTS: 3 (benotet)